Der „Facebook-Fall“

Ein Mediengestalter im Bereich Digital und Print hatte zwei Auszubildende. Einer der beiden Auszubildenden war aktiv auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken unterwegs.

Der „Zeugnis-Fall“

In einem arbeitsgerichtlichen Vergleich haben sich beide Parteien auf ein „gutes“ Zeugnis geeinigt. In die Vereinbarung wurde auch aufgenommen, dass der Arbeitnehmer berechtigt ist, einen schriftlichen Entwurf einzureichen,
von dem sein Arbeitgeber nur aus wichtigem Grund abweichen darf.

Der „Dienstaufsichtsbeschwerde-Fall“

Ein Straßenbahnfahrer, welche nach einem Dienstunfall arbeitsunfähig geworden war, hatte seinen Arbeitgeber mehrfach aufgefordert, Überstunden aus dem letzten Jahr auszuzahlen. Über ein Jahr später wurde die Auszahlung dann angekündigt, sie erfolgte aber nicht.

Der „Aufhebungsvertrags-Fall“

Ein Arbeitgeber hatte mit seinem Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag geschlossen, allerdings nicht am Arbeitsplatz, sondern zu Hause bei dem Arbeitnehmer.

Der „Kündigungs-Fall“

Der Arbeitgeber hat einem schwerbehinderten Mitarbeiter eine Änderungskündigung ausgesprochen.
Eine Voraussetzung hierfür ist, dass die Zustimmung des Integrationsamtes erforderlich ist, die der Arbeitgeber vorher einzuholen hat.

Der „Home-Office-Fall“

Nach einer Betriebsschließung bot der Arbeitgeber einem Ingenieur an, seine Tätigkeit im Home-Office zu erbringen. In seinem Arbeitsvertrag fand sich jedoch keine Regelung zu einer Änderung des Arbeitsortes.

Der „Pfandflaschen-Fall“

Eine Reinigungskraft wurde damit beauftragt, ein Flughafengebäude zu säubern. Es lag eine ausdrückliche Arbeitsanweisung vor, welches das Verbot enthielt, Pfandflaschen zu sammeln und diese eigennützig zu verwerten.

Der „Überstunden-Fall“

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses machte ein Arbeitnehmer Überstunden aus dem letzten Beschäftigungsjahr gelten. Dieser war der Meinung, er habe 111 Überstunden geleistet, diese aber nicht vergütet bekommen.

Der „Resturlaub-Fall“

Im letzten Jahr hat der europäische Gerichtshof über den Verfall von Resturlaub zu entscheiden. Bisher war es so, dass das Kalenderjahr auch das Urlaubsjahr war und das in der Regel der Urlaub, welcher bis zum 31. Dezember nicht genommen wurde, verfallen ist.

Der „Hunde-Fall“

Immer wieder stellt sich die Frage, ob Hunde mit an den Arbeitsplatz gebracht werden dürfen. Es verwundert daher nicht, dass sich auch das Landesarbeitsgericht Düsseldorf mit solch einem Fall befassen musste.